einfache Bestrahlungsplanung

Die sog. "einfache Bestrahlungsplanung" kommt bei der Bestrahlung unkomplizierter Erkrankungen zum Einsatz, wenn das zu bestrahlende Gebiet klar definiert ist und direkt am Patienten bestimmen werden kann. Dazu vermisst der Arzt die Körperregion, z.B. ein Gelenk oder einen Hautbereich. Diese Messwerte genügen dann, um die Größe des Bestrahlungsfeldes zu programmieren. Der Medizinphysiker ermittelt aufgrund dieser Daten mit Hilfe von Standardtabellen oder Computerprogrammen die Bestrahlungszeiten, damit die verordnete Strahlendosis korrekt appliziert wird. Eine Computertomographie ist in diesen Fällen nicht notwendig.

Eine einfache Bestrahlungsplanung wird bei folgenden Erkrankungen in der Regel ausreichend:

  • Fersensporn und Achillessehnenreizung
  • Tennisellenbogen und Golferarm
  • Arthrose im Bereich der Hände und Füsse
  • oberflächliche Hauttumoren