Bestrahlungsplanung

Bevor die Bestrahlung beginnen kann, muss eine detaillierte Planung erfolgen. Dabei hängt der Aufwand der Planung von der Erkrankung und deren Lokalisation ab. So ist es bei gutartigen Erkrankungen wie z.B. Sehenansatzentzündungen und Arthrosen meist ausreichend, das zu bestrahlende Gebiet (z.B. ein Gelenk) zu vermessen und so klinisch die Größe des Bestrahlungsfeldes zu bestimmen. Bei größeren Gelenken, tiefer liegenden Strukturen und insbesondere bei Krebserkrankungen ist aber eine Planungs-Computertomographie erforderlich, um die betreffende Region in Bestrahlungsposition exakt darzustellen und das Bestrahlungsgebiet (Zielvolumen) individuell zu definieren. Im Folgenden werden die unterschiedlichen Planungsformen und Schritte erläutert: