konventionelle Bestrahlung

Unter konventioneller Bestrahlung verstehen wir die Bestrahlung mit einfachen Bestrahlungstechniken, die heute nur noch bei gutartigen Erkrankungen und machen günstig gelegenen Tumorarkankungen angewendet werden. Dabei wird in der Regel nur aus ein bis zwei Richtungen bestrahlt, meist von vorne (0°) und hinten (180°). Der Vorteil ist die schnelle Umsetzung und eine kurze Bestrahlungszeit. Auf eine Computertomographie zur Bestrahlungsplanung kann manchmal verzichtet werden, wenn die Bestrahlungsregion durch Vermessung der Körperregion ausreichend gut definiert werden kann und keine empfindlichen Organe geschont werden müssen. Nachteil ist eine etwas ungenauere Dosisplanung, die bei den meisten Tumorerkrankungen aber notwendig ist.

Ablauf einer Bestrahlung:

Nach Aufrufen des Patienten aus der Umkleidekabine erfolgt die Lagerung auf dem Bestrahlungstisch. Dieser Tisch kann millimetergenau im Raum bewegt werden, bis das zu bestrahlende Körperareal an der richtigen Position ist. Danach verlässt das Personal den Bestrahlungsraum und die Bestrahlung beginnt. Wenn aus mehreren Richtungen bestrahlt wird, dann bewegt sich das Bestrahlungsgerät vollautomatisch um den Patienten herum und die Bestrahlung wird fortgesetzt. Der gesamt Vorgang der Lagerung und Bestrahlung dauert meist deutlich unter 5 Minuten.